Teilprojekt Werkstoffkunde

Kooperation des Otto-Schott-Instituts für Materialforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit den Studiengängen B.Sc. und M.Sc. Werkstoffwissenschaft und dem Fachbereich SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit den Studiengängen B.Eng. und M.Eng. Werkstofftechnik

Im Rahmen der Kooperation sind seit dem Wintersemester 2014/15 ausgewählte Module für Teilnehmer der jeweils anderen Hochschule geöffnet und können im Wahlpflichtbereich angerechnet werden. An der EAH Jena werden die bestehenden Wahlpflichtmodule durch Vertiefungen in den wissenschaftstheoretischen Bereichen Legierungen, Archäometallurgie sowie Glasstruktur und Kristallographie / Allgemeine Mineralogie erweitert. Studierende der FSU Jena können demgegenüber an der EAH Jena die praxisorientierten Module 3D-CAD sowie Schweißtechnik belegen.

In der zweiten Förderphase liegt der Fokus auf der Entwicklung und Implementierung eines Studienschwerpunktes zum Thema „Energiewandlung und -speicherung“. Anlässlich der Schwerpunktbildung wurden an der EAH die Module Materials for Sensors and Electronics, FEM und Simulation und Gerätekonstruktion/ Leichtbau und an der FSU Energiesysteme: Materialien und Design, Polymere und Energie und Erneuerbare Energien für den Austausch geöffnet. Studierenden der EAH im Masterstudiengang Werkstofftechnik/ Materials Engineering wird die Belegung des Schwerpunkts im Zeugnis anerkannt.

Mit dem Schwerpunkt „Energiewandlung und -speicherung“ wird die Spezialisierung in einem Themengebiet hoher gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Relevanz ermöglicht. Durch die Kooperation erhalten die Studierenden beider Hochschulen Einblicke in die Arbeitsweisen am jeweils anderen Hochschultyp. Die Modulbelegung an der jeweils anderen Hochschule wird organisatorisch unterstützt und die Anerkennung der Prüfungsleistungen ist in der Kooperationsvereinbarung geregelt.